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Gabriela Heinrich in der Wilhelm_Löhe-Schule in NürnbergAnlässlich des „Tages der Freien Schulen“ besuchte ich letzte Woche mehrfach die Wilhelm-Löhe-Schule, um mit Schülerinnen und Schülern über Politik zu diskutieren. Ich fand die Gespräche sehr gut, von Politikverdrossenheit seitens der Schülerinnen und Schüler keine Spur! 

Die kurzweiligen Gespräche waren politisch sehr fundiert. Im Mittelpunkt standen Themen wie das Wahlalter mit 16, das Erstarken des Rechtspopulismus, die Beziehungen zu den USA, der Brexit und die Lage der Menschenrechte in der Türkei. Ich schätze das sehr, zu erfahren, was die Schülerinnen und Schüler umtreibt!

Aber auch zu meinem politischen Werdegang wurde ich befragt, zum Beispiel Warum sind Sie in die Politik gegangen und warum der SPD beigetreten? Darauf habe ich natürlich geantwortet: Inhaltlich wären die Grünen und die SPD in Frage gekommen, die SPD war als Volkspartei aber interessanter für mich weil sie viele Themen abdeckt und ganz verschiedene Menschen anspricht.

Politik betrifft alle – sogar Schüler 🙂 

Gabriela Heinrich in der Wilhelm_Löhe-SchuleIntensiv setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage auseinander, ob sie selbst von Politik betroffen seien. Aber schnell wurde klar, dass Politik alle betrifft – egal wie alt: angefangen von Tempo-30-Zonen vor Schulen über die Ausstattung von Schwimmbädern und Sporthallen, über Bildungsthemen hin zur Frage einer möglichen Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre.

Aus solchen Veranstaltungen mache ich übrigens keine Wahlkampfveranstaltungen für die SPD, darum geht es mir überhaupt nicht. Vielmehr möchte ich Schülerinnen und Schüler ermutigen, sich mit den Wahlen und Parteien und deren Themen zu beschäftigen. Ganz nach dem Motto: Wer nicht wählen geht, darf anschließend nicht meckern – wer sich einmischt, darf dagegen durchaus meckern!

Die Film-AG zeichnete die Schulstunden auf und wird ihr Meisterwerk auf der Schul-Homepage veröffentlichen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis!

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