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Equal Pay DayAm 21. März ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch Equal Pay Day. Lautstark haben eine Menge Menschen deutschlandweit darauf hingewiesen – zum Beispiel vor dem Brandenburger Tor. Was hat es damit auf sich und warum ist ausgerechnet der 21. März der Equal Pay Day?

Der Equal Pay Day weist auf die Ungleichheit hin, was Frauen und Männer im Beruf verdienen. Und es gibt einen Grund, warum das ausgerechnet der 21. März ist: Statistisch gesehen müssten Frauen über das Jahresende hinaus bis zu diesem Datum arbeiten, um auf das Vorjahresgehalt von Männern zu kommen. Mit anderen Worten: Für den – statistisch gesehen – gleichen Betrag arbeiten Männer zwölf Monate, Frauen fast fünfzehn Monate. 

Wie sind die Einkommensunterschiede zu erklären?

Zunächst ist dieser Unterschied darauf zurückzuführen, dass Frauen weniger Zugang zu bestimmten Berufen oder Gehaltsgruppen haben. „Typische“ Frauenberufe sind im großen und ganzen eher schlecht bezahlt (beispielsweise Krankenschwester, Erzieherin usw.).

Aber auch um diesen Effekt bereinigt, existiert noch eine Lohnlücke: Wenn man Gehälter von Männern und Frauen mit vergleichbarem Lebenslauf und vergleichbarer Ausbildung miteinander vergleicht, beträgt die „bereinigte Lohnlücke“ noch immer knappe acht Prozent. Das ist alleine mit dem Geschlecht der Beschäftigten zu begründen. Was ich diskriminierend finde.

Equal Pay Day beim Brandenburger Tor

Auf diesen Missstand machen am Equal Pay Day zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland aufmerksam. Ich war am 21. März am Brandenburger Tor, hier ging es so zu:

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