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Oikocredit – nix für SpekulantenJüngst habe ich den Förderkreis Oikocredit kenngelernt. Hier sind Anlegerinnen und Anleger richtig, die ihr Geld sozial verantwortlich anlegen wollen. Wer es auf kurzfristige Renditen abgesehen hat, ist hier ganz falsch. 

Bei Oikocredit werde das Kapital der Anlegerinnen und Anleger nachhaltig investiert. Das haben mir Christina Zetlmeisl, Geschäftsführerin der Nürnberger Regionalstelle, und Peter Ziegler, Vorstandsmitglied, versichert. Oikocredit vergibt beispielsweise Kredite an Genossenschaften und soziale Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Investiert wird hier in Menschen. Ziel sei es, eine positive soziale und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.

Kirchlicher Hintergrund

Früher investierten Kirchen ihre Gelder über die üblichen Bankangebote. Da diese aber oft ethisch fragwürdig sind, wurde vor 41 Jahren die internationale Genossenschaft Oikocredit auf Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen als alternative Anlagemöglichkeit für Kirchen gegründet. Heute investieren weltweit über 50.000 Menschen und Organisationen bei Oikocredit. Eine Investition ist ab 200 Euro möglich.

Das wichtigste ist sowohl dem Förderkreis als auch den Anlegern und Anlegerinnen die Förderung von nachhaltiger Entwicklung. Aber auch wirtschaftlich ist die Investition lohnend. Die jährliche Dividende liegt konstant bei 2 %. Als Entwicklungspolitikerin scheint mir diese Art von Kapitalismus eine Alternative zu sein.

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