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Franz Müntefering, Thorsten Brehm, Gabriela Heinrich auf der Insel Schütt in NürnbergFranz Müntefering besuchte neulich Nürnberg als Vorsitzender der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen). Und da haben wir uns diese Frage „wann ist man eigentlich alt“? gestellt. Klare Antwort ganz unten hier im Beitrag!

Die erste Station von Franz Müntefering, Thorsten Brehm und mir war die Alten-Akademie Nürnberg e.V. Und um es gleich vorwegzunehmen: „Alt“ kam uns bei der Alten-Akademie wirklich niemand vor. Im Gegenteil. Alle, die da waren, um Franz Münterfering zuzuhören, entsprachen überhaupt keinem Senioren-Klischee: Alle waren super aktiv und interessiert.

Müntefering hat jüngst sein neues Buch „Unterwegs. Älterwerden in dieser Zeit“ veröffentlicht. Er ist mittlerweile Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und zeigte sich sehr beeindruckt. Denn Nürnberg ist eine der ganz wenigen Städte in Deutschland, in der es spezielle Angebote für „Ältere“ in Form einer eigenen Art der Volkshochschule gibt.

Klar ist, dass die ältere Generation andere Bedürfnisse hat als die jüngere. Gerade hinsichtlich des Lernens. Und da passt das Angebot der Nürnberger Altenakademie ganz genau. Dort wird ein unglaublich Angebot für Ältere gemacht: sich weiterbilden, Sport treiben oder an Ausflügen teilnehmen.

Nächste Station: Verbraucherzentrale Nürnberg

Franz Müntefering Verbraucherzentrale NürnbergtDass Seniorinnen und Senioren oft Opfer von zwielichtigen Abo-Verkäufen oder zweifelhaften Kaffeefahrten werden (ja – die gibt’s tatsächlich immer noch), führte uns die Nürnberger Verbraucherzentrale vor Augen. Einmal am Telefon oder während des Ausflugs seine Bankverbindung hergeben – schon kann regelmäßig Geld vom Konto abfließen. Die Verbraucherzentrale hat hier spezielle Beratungsangebote entwickelt und hilft gerade auch Älteren weiter.

Auch hier haben wir uns die Frage gestellt, wann ist man eigentlich „alt“. Fazit Franz Müntefering: Gar nicht! Alt wird man nicht, wenn man auf die drei „L“ achtet: L wie Laufen (darf auch Schwimmen sein), L wie Lernen (darf auch Lehren sein) und, ganz wichtig“, L wie Lachen (das muss Lachen bleiben). Also: Ob jung oder alt: Auf geht´s  🙂

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